Dienstag, November 29, 2011

Gemütssymptome - Für die Sehgal Methode das einzig Wichtige

Ein Beitrag, der mir am Herzen liegt und euch auch auf unser Live Online Seminar am 4.12.2011 aufmerksam machen soll: Hier die Info dazu
Ich lasse mich mal einfach von dem Bild auf der Seite von der Sehgal Schule Bollerbek von unserem Dozenten Detlef Rathmer inspirieren:
Wasser ist Gefühl - ausgedrücktes Gefühl, das fliesst. Der Wal, den du hier siehst spielt in diesem Element. Natürlich ist dies Element, dieser Lebensraum enorm wichtig für ihn, hat er doch als Säugetier diese Umwelt gewählt (zumindest seine Vorfahren..), weil sie ihm Nahrung bringt - es ist also nicht nur Spiel, aber er spielt eben trotzdem und vielleicht geradedrum (bewundernswert...) Er kann ähnlich wie Vögel fliegen, sich herauskatapultieren, es gibt in seinem Element enorm viele Möglichkeiten: Er kann tief abtauchen, allein sein, er kann weit schweifen, allein oder in Gruppen. Wale sprechen und man hört sie weit. Ich bin keine Expertin für Wale, aber wie viele von euch würde ich gern näher an sie heran kommen. Ich erinnere mich daran, dass ich vor vielen Jahren am Pc mit einer Bekannten sprach, die in Adelaide, Australien lebte. Es gab merkwürdige Hintergrundgeräusche und ich fragte sie was das sei. Sie sagte: Ach, dass sind nur die Wale, die hier vor der Küste singen...ich war völlig gebannt davon, sagte lass mich mehr hören und habe mir lange Zeit diesen Gesang angehört. 
Wir als Homöopathen wollen diesen "Gesang" auch von unseren Patienten - die Sehgal Methode nutzt dieses ganz besonders - ist doch in den Äußerungen des Patienten, wenn er seine Worte fliessen lässt, das Wichtigste zu erkennen: Sein Sein, sein Fühlen, sein Zustand, wie er jetzt ist und oft auch früher war.

Nun dies Gedicht, welches ich hier gefunden habe:
Der Wal bläst.
Langsam
- es scheint eine Ewigkeit zu dauern -
kommt der Rücken.
Im Zeitlupentempo
- vielleicht nicht das richtige Wort
für diese majestätische Bewegung -
folgt die Rückenflosse.

Wenn Du Glück hast
verschwindet er beim Abtauchen
und zeigt dir die riesige Fluke.

Seine Friedensbotschaften
sind gelöstere Bewegungen:

Der Wal
der mit seiner Hand
den Menschen
freundschaftlich zuwinkt –
minutenlang.

Man ist fasziniert
doch die wirkliche Größe
erfasst man kaum.

Immerhin wäre dieses Glied geeignet
deinem Nachbarn
die Füße zu kitzeln
wenn der zwei Stockwerke über dir wohnt.

Der Wahl lebt so
jahrein –jahraus
er hat es nicht anders gelernt.
Er hat keinen Fernseher.

Wie lange noch
wollen wir über dieses Verhalten rätseln?

Sag doch einfach
die Tiere unterhalten sich mit uns –
sich selbst mit uns –
uns mit sich selbst.

Warum antworten wir nicht.

(nach einem Erlebnis mit Buckelwalen;
Seward, Alaska, 27.07.1991)