Sonntag, Juni 24, 2007

Weitere Info zu Vithoulkas Fall

Wichtige Info, die ich aus dem Interview mit dem Patienten herausgenommen habe:
Das Gehen, bzw. das nicht Gehen können, ist das Hauptproblem.
Es ist eine langsam fortschreitende Lähmung.
Er kann immer nur 10 Minuten gehen, dann brechen ihm fast die Knie weg und er muss sich hinsetzen. Nach einer Pause kann er wieder gehen, wieder nur 10 Minuten.
Nachts hat er Krämpfe.
In den Knien kann er nicht zwischen warm und kalt unterscheiden.
Er bekommt Kopfschmerzen, wenn er hustet oder niest.
Der Schmerz ist stark, dauert ca. 1-2 Minuten und beginnt hinter dem Ohr, zieht über die rechte Schulter zum rechten Arm. Dann zieht es in die Fingerspitzen, mit dem Gefühl, dass die Nägel herausgerissen werden.
Er ist seit der Meningitis schneller aufgeregt.
Er macht sich Gedanken darüber, was die Leute über ihn denken, wenn sie ihn gehen sehen.
Seine Angst ist es, dass alles schlimmer wird und er im Rollstuhl endet.
Er schwitzt nur am Kopf und an den Schultern.
Vor der Meningitis, bzw. bis zu seinem Krankenhausaufenthalt hat er am ganzen Körper geschwitzt.
Er muss sich anstrengen, damit der Urin zu fließen beginnt. Danach läuft er normal ab.
Er ist übergewichtig und nimmt leicht zu.
Er mag geräuchtes Fleisch, auch wenn er eigentlich versucht kein Schweinefleisch zu essen.
Er erregt sich sehr über Ungerechtigkeit.