Freitag, Juli 28, 2006

Stoffwechselerkrankungen: Diabetes und Gicht

Hier die Aufzeichnung von gestern: Lerngruppensession vom 27. Juli 2006.
Wie Eva gestern noch einmal so schön zusammenfasste kann man 2 Formen des hyperglykämischen Komas unterscheiden:
1. Beim Typ 1 Diabetiker kommt es dabei zu der Ketazidose mit Kussmaulatmung.
2. Beim Typ 2 Diabetiker haben wir eher den Zustand des osmotischen Ungleichgewichts.Hier gibt es nicht den typischen Apfelgeruch und die vertiefte Atmung, wie bei dem anderen Typus.
Beides sind allerdings Notfälle, es kommt zur Austrockung mit stehenden Hautfalten.
Volumen muss bei beiden gegeben werden, das heisst es muss der Flüssigkeitsverlust ersetzt werden.

Donnerstag, Juli 27, 2006

Diabetes: Klassifikation nach WHO

Eigentlich fand ich immer, dass die Einteiling des Diabetes in 4 Gruppen genügte:
Typ 1 - absoluter Insulinmangel
Typ2 - relativer Insulinmangel
Andere Diabetestypen mit bekannten Ursachen (auch sekundärer Diabetes)
Gestationsdiabetes

Nun gibt es aber noch einige wichtige Ergänzungen nach denen in der Prüfung ebenfalls gefragt werden kann.
Hier findet ihr mehr Info dazu: Diabetes Klassifikation und Definition

Mittwoch, Juli 26, 2006

Alkohol- und Drogenabhängigkeit

Gestrige Aufzeichnung: Hier klicken . Bitte seht euch auch gleichzeitig diese sehr gute Seite an, die Aufklärung gibt: Süchtig machende Substanzen . Wegen der Hitze war es zu einigen Verwirrungen gekommen. Heroin und andere Opiate stimulieren den Parasysmpathikus: Heroinrausch= stecknadelroße Pupillen.

Dienstag, Juli 25, 2006

Erkrankungen Leber/Galle/Pankreas

Begriffserklärungen aus der letzten Lerngruppensession, die auf www.onlinegruppe.com zu anzuhören ist.
Porzellangallenblase: hier kommt es bei der chronischen Gallenblasenentzündung zu Einlagerung von Kalkschollen.

Bronzefärbung der Haut bei: Eisenspeicherkrankheit (Hämochromatose), Kupferspeicherkrankheit (M. Wilson) und bei Morbus Addison (durch vermehrte Ausschüttung von MSH (Melanin)).

Bei erhöhter Zufuhr von Provitamin A kann es zum Carotinikterus kommen, bes. Handinnenflächen, Nase und Fußsohlen sind gelb gefärbt. Das kann aber auch beim nephrotischen Syndrom vorkommen und bei Schilddrüsenunterfunktion vorkommen, durch verminderte Ausscheidung der Carotinoide.

Sonntag, Juli 23, 2006

Morbus Meulengracht

Krankheitsursache ist eine angeborene Stoffwechselstörung der Leber.

Die Ursache für die Krankheit findet sich im Prozess des Hämoglobinabbaus:
Bei Morbus Meulengracht-Patienten ist die Aufnahme des unkonjugierten Bilirubins gestört.

Als Symptom treten gelb gefärbte Haut und Augen auf. Bei den Patienten kann es zwischen dem 15. und 40. Lebensjahr schubweise zu Bauchkrämpfen und Verdauungstörungen kommen. Dies betrifft vor allem dünne Patienten nach Alkohol- oder Nikotinkonsum. Insbesondere Hunger und Fasten sind Auslöser von Beschwerden und unbedingt zu vermeiden, was im Gegensatz zu anderen Verdauungsstörungen steht. Zudem werden Blähungen, unspezifische Bauchschmerzen und Hautausschlag gelegentlich als Folgen der Krankheit angegeben. Unverträglichkeit von Alkohol, Nikotin (auch Passivrauchen), Hunger und Stress. Nach Alkohol- oder Nikotingenuss kommt es zu einer Erhöhung des Bilirubinwertes, was mit einer verstärkten Gelbfärbung der Augen und Haut einhergeht, Fatigue (Erschöpfungsform), Unwohlsein, Übelkeit, manchmal Erbrechen können die Folge sein.

Der Gallesalzspiegel und andere Leberwerte sind üblicherweise normal, wodurch kein Hautjucken auftritt wie bei anderen Erkrankungen, die mit einer Gelbfärbung der Haut einhergehen.

Freitag, Juli 21, 2006

Was ist noch einmal Hyaloronsäure?

Wie kam ich darauf die Glukuronsäure mit der Hyaluronsäure zu verwechseln? (Lifemitschnitt)

Sicher weil die Glukuronsäure Bestandteil der Hyaluronsäure ist, die wiederum die Kittsubstanz im Zwischenzellrum des Bindegewebes bildet. Wird auch in der Schönheitschirurgie zur Glättung von Falten eingesetzt.

Die Glukuronsäure konjugiert in der Leber das Bilirubin, macht es also wasserlöslich und das nennt man Biotransformation.

Biotransformation:
Während des physiologischen Stoffwechsels des Körpers fallen immer wieder Substanzen an, die nicht direkt über den Harn oder den Faeces ausgeschieden werden können. Meist sind diese Stoffe (Gallenfarbstoffe, Seroidhormone) lipophil, d. h. kaum bis gar nicht wasserlöslich. Darüber hinaus nimmt der Organismus Fremdstoffe aus der Natur mit der Nahrung auf (Xenobiotika), oder vom Menschen synthetisierte Substanzen (hauptsächlich Medikamente, Drogen, Konservierungsmittel, Pestizide, etc.)
Eine Ansammlung (Akkumulation) dieser Substanzen im Körper wäre fatal und letztendlich tödlich. Um diese Substanzen in eine ausscheidbare Form zu überführen sind viele Gewebe, vor allem aber die Leber, zur Biotransformation fähig.

Donnerstag, Juli 20, 2006

Fallbeispiele

Wir haben gestern zwei Fallbeispiele besprochen:http://www.yorgovista.com/videoarchive/video.cfm?filename=16-390.flv (Audio(Video-Aufnahme)
Dabei sind folgende Fragen aufgetaucht:

Nystagmus:
Augenzittern, unwillkürliche, rhythmische, okuläre Oszillationen

Meningitis-Zeichen:
1. Positives Brudzinsky-Nackenzeichen: Der Patient liegt flach, beim passiven Anheben des Kopfes reagiert er mit Beugung im Hüft- und Knie-Gelenk.
2. Positives Lasègue-Zeichen: Der Patient liegt flach, das Anheben des gestreckten Beines führt zu Schmerzen im Rücken bei Meningitis, bzw. zu Schmerz in Gesäß und Oberschenkel der erkrankten Seite bei Bandscheibenvorfall.
3. Positives Kernig-Zeichen: Der sitzende Patient kann das Bein nicht aktiv im Kniegelenk strecken.
4. Kniekussphänomen: Der Patient kann nicht mit dem Mund seine angewinkelten Knie berühren.
5. Schmerzhafte Nervenaustrittspunkte: schmerzhafte Punkte bes. des N. Trigeminus

Kleinhirn-Zeichen:
1. Rumpfataxie, Fallneigung beim ruhigen Stehen
2. Stand- und Gangataxie: breiter Gang, Schwanken im Stehen beim Augenschließen
3. Finger-Nase-Versuch klappt nicht
4. Knie-Hacken-Versuch klappt nicht, Hacke auf Knie und dann am Scheinbein runterstreichen
5. Rebound-Phänomen: Patient soll den Unterarm des Behandlers mit beiden Armen nach vorn wegdrücken. Nimmt man den Unterarm plötzlich weg, so schlagen die Arme nach oben aus, statt wie beim Gesunden abzufedern.

Mittwoch, Juli 19, 2006

Die Leber - Funktion und Aufbau

Auf www.onlinegruppe.com befindet sich die Aufnahme der gestrigen Lerngruppensession.
Einige Klärungen:
1. Die Blutmenge eines Menschen beträgt ca. 1/12 seines Körpergewichtes. Ein 70 kg schwerer Mann hat 5-6 Liter Blut. 20% davon befinden sich in der Leber: 1-1,2 l. Bei Stauungsleber durch Rechtsherzinsuffizienz kann das deutlich mehr sein.
2. Das Cholesterin stammt einerseits aus der Nahrung und wird aus dem Darm in die Leber zur Weiterverarbeitung transportiert. Andererseits kann die Leber auch Cholesterol neu bilden. Das Cholesterol ist wichtig für den Bau von Zellmembranen, Myelinscheiden, Lipoproteinen, und ist Ausgangsstoff für den Bau von Steroidhormonen wie Östrogen, Testosteron, Aldosteron, Cortisol. Ausserdem ist das Cholesterol Bestandteil der Gallensäuren.
3. Zu den B-Lymphozyten: Die B-Lymphozyten machen keine Phagozytose. Die Phagozyten, Makro- und Mikrophagen, präsentieren den T-Lymphozyten was sie gefressen haben, diese beauftragen dann die B-Lymphozyten, Antikörper herzustellen. Sind Fremdzellen mit Antikörpern besetzt, regt das die Makrophagen zu verstärkter Phagozytose an.
Wieder einmal Zusammenspiel und gegenseitige Stimulation.

Wie das auch hier bei uns in der Lerngruppe ist. Richtet euch mit Fragen an mich, wenn ihr Schwierigkeiten habt, teilzunehmen.

Aufzeichnung der letzten Lerngruppen Sessions auf unserer Website »www.onlinegruppe.com
Annette Di Fausto
Topforma Team
Tel: 04102-604883
www.onlinegruppe.com
Mail: annette@onlinegruppe.com

Dienstag, Juli 18, 2006

Verdauungsorgane: Untersuchung und Diagnose

Ich habe heute diesen Blog auf Blogger.com übertragen, weil mein anderes Programm kein RSS Feed hat. Die alten Einträge findet ihr weiterhin auf http://weblog.onlinegruppe.com

Dies kurze Tutorial erleichtert das Mitmachen bei uns in der Online Lerngruppe:»Tutorial

Hört euch die Audio/Video-Aufzeichnung auf unserer Website an.
Es gibt fünf Ursachen für einen aufgetriebenen Bauch:
Fünf-Finger-Regel:
-Fäzes (Kotmassen)
-Fett (Übergewicht)
-Fetus (Schwangerschaft)
-Flatus (Blähungen)
-Flüssigkeit (Aszites)

Aufzeichnung der letzten Lerngruppen Sessions auf unserer Website »www.onlinegruppe.com
Annette Di Fausto
Topforma Team
Tel: 04102-604883
www.onlinegruppe.com
Mail: annette@onlinegruppe.com