Mittwoch, November 22, 2006

Prüfungsstress und Hormone

Prüfungsstress und letzte Paukstunden.Vielen, vielen Dank an meine tolle Online Lerngruppe, die mir dabei hilft die Angst vor der Prüfung zu mildern, indem wir fleissig das Freisprechen üben. Aufzeichnung zum Thema Endokrinologie: http://topforma.org/hp/111406.htm

Sonntag, November 05, 2006

Theo Lingen...

Äste der A.carotis externa

Theo Lingen fabriziert phantastisch starke Ochsenschwanzsuppe aus toten Mäusen.

= A. thyroidea superior, A.lingualis, A. facialis, A.pharyngea ascendens, R.sternocleidomastoideus, A.occipitalis, A.auricularis posterior, A.temporalis superficialis, A.maxillaris

Freitag, November 03, 2006

Transfusionszwischenfall

Ein Transfusionszwischenfall ist eine zellständige Antigen-Antikörper-Reaktion. In so fern kann er als allergische Reaktion des Typ 2 bezeichnet werden (laut Pschyrembel).
In anderen Fällen wird der Typ 2 als Automimmun-Reaktion bezeichnet, siehe Diabetes Typ 1, Inselzellen des Pankreas.
Um noch einmal klarzustellen: Auf den Erys der Blutgruppe A befinden sich Antigene vom Typ A. Hier findet ihr eine tolle beschreibung dazu, schön einfach und klar dargestellt: Blutgruppen

Donnerstag, Oktober 19, 2006

Slow Viren

„Konventionelle Viren“ oder „unkonventionelle Agenzien“ (s.a. Prionen) rufen übertragbare Erkrankungen des Zentralnervensystems mit bis zu Jahren dauernder Inkubationszeit u. chronisch fortschreitenden (meist tödlichen) Funktionsstörungen hervor, vermutlich bedingt durch Zytolyse in der Folge einer Antikörperreaktion mit durch Budding reifenden Viren;
SVI (Slow Virus Infektionen) wurden angenommen z.B. bei subakuter sklerosierender Panenzephalitis (SSPE; defektes Masernvirus?), Creutzfeldt-Jacob-Krankheit, Kuru, Visna u. Scrapie (beim Schaf) sowie mink encephalopathy (beim Nerz), ferner bei multifokalen Leukoenzephalopathien (Papovavirus), multipler Sklerose, lymphozytärer Choriomeningitis.

Mittwoch, Oktober 18, 2006

12 Hirnnerven: Lernspruch jugendfrei oder einprägsam

Die 12 Hirnnerven:

I. N. Olfactorius - Riechnerv
II. N. opticus - Sehnerv
III. N. oculomotorius - Augenbewegungsnerv
IV. N. trochlearis - Augenrollnerv
V. N. trigeminus - Drillingsnerv
VI. N. abducens - Augenabziehnerv
VII. N. facialis - Gesichtsnerv
VIII. N. vestibulocochlearis oder statoacusticus - Hör-/Gleichgewichtsnerv
IX. N. glossopharyngeus - Zungen-Rachennerv
X. N. vagus - Eingewedenerv - Hauptnerv des parasympathischen Systems
XI. N. accessorius - Beinnerv
XII. N. hypoglossus - Unterzungennerv

Merksatz I:

Onkel Otto operiert tag täglich aber feiertags vertritt er gerne viele alte Hebammen

Merksatz II - nicht für die Wiedergabe bei der Prüfung geeignet!!! - dafür aber umso einprägsamer:

Onkel Otto onaniert trotz Tripper, aber Franz vögelt gerne viele alte Huren.

Funktionsprüfungen: Die 12 Hirnnerven

Man kann da ganz schön durcheinander kommen.
Es gibt einen englischen Lernspruch dazu:
olfactory optic oculomotor trochlear trigeminal abducens facial, auditory glossopharyngeal vagus spinal accessory hypoglossal

On old Olympus towering tops, a French and German vended some hops
(Soll heißen, dass auf dem alten mit Türmen bestandenen Gipfel des Olymps ein Deutscher und ein Franzose Tänze verkauften)

Samstag, Oktober 07, 2006

Combur Tests zur Harnanalyse

Dank Eva hier eine Seite, wo ihr sehen könnt, was man alles mit Teststreifen aus dem Harn analysieren kann. Combur-10-Test.
Letzte Aufzeichnung ist wieder auf www.onlinegruppe.com zu sehen.
Ergänzungen zur gestrigen Lerngruppensession:
Farbiger Schweiss:
Chromidrosis gr. idrôs Schweiß, farbiger Schweiß, gleich Chromidrosis-Hydrosis gelb-rot in Achselhöhlen durch Bakterien, blau z. B. am unteren Augenlid durch vom Darm nicht ausgeschiedenen Indikan, vielleicht auch Bacteria cyaneus.

Korison und Haarausfall: Tatsächlich kommt es zu einem verstärkten Haarwuchs.
Das kann man hier sehr schön sehen: Kortison und Akne und unerwünschter Haarwuchs

Dienstag, Oktober 03, 2006

Fußheberschwäche und Klopfen auf den Tragus

Eva hatte ganz recht (Aufzeichnung von gestern), der Muskel und der Nerv fingen mit P... an:

Durch Druckschädigung oder Dehnung des N. peronaeus communis meist in Höhe des Fibulaköpfchens („Fibulartunnel“) bedingte Paresen der Fuß- und Zehenheber (N. peronaeus profundus) und der Mm. peronaei (N. peronaeus superficialis) mit Schwäche der Fußpronation, „Steppergang“ und einer oft inkompletten Sensibilitätsstörung des Fußrückens. Ursächlich ist meist eine Kompression von außen durch Druck bei Lagerung im Schlaf, bei Intoxikationen, Koma, Narkose oder Immobilisation, Sitzen mit überschlagenen Beinen („crossed legs palsy“), Unterschenkelgipsschiene, bei Vorliegen einer Fabella (Sesambein im lateralen Kopf des M. gastrocnemius), oder nach Gewichtsverlust bei konsumierenden Erkrankungen. Traumatische Läsionen des N. peronaeus sind nicht selten nach Fibulaköpfchenfraktur oder als „Spritzenlähmung“ bei falscher glutaealer Injektionstechnik. Doppelseitige Peronaeusparesen treten bei Anorexie, längerer Hockposition oder knienden Tätigkeiten, bei Polyneuropathie oder hereditären Neuropathien auf.

Zur Funktionsprüfung des nerevus Facialis habe ich keinen test gefunden, bei dem man auf den Tragus klopft. Ich stelle die Frage in der Yahoogroup

Montag, Oktober 02, 2006

Aus dem Urlaub zurück - Lerngruppe geht weiter!

Ich war 10 Tage in der Toskana, zusammen mit meiner Nordic Walking Gruppe, meinen Eltern und meinem Mann, und nach diesen wunderschönen Tagen der Sonne, des "dolce vita e far niente" und des guten Essens muss es endlich mal weiter gehen mit dem Lernen.
Schaut euch auf www.onlinegruppe.com die Pläne für die nächste Woche an. Ihr findet dort auch den Themenkatalog für die Prüfung zum Download. Wir werden daraus ebenfalls jeden Abend wichtige Fragen besprechen. Also bitte schaut euch das an und stellt eure Fragen in der Lerngruppe.
Übrigens:
AB JETZT UM 20 UHR Montags bis Freitags unter den unten genannten Zugansgdaten.
Title: Online Lerngruppe für Heilpraktiker Anwärter
Speaker: Annette DiFausto
Date: Monday, October 02, 2006
Time: 1 PM to 2 PM Central Time
URL: http://www.yorgovista.com/default.cfm?webcastid=169

Freitag, September 15, 2006

Verlagerter Herzspitzenstoß

Die Aufnahme von gestern findet ihr hier: Aufnahme 14. September 2006.

Der Herzspitzenstoß ist das fühlbare Anstoßen der Herzspitze an die vordere Brustwand während der Systole. Die genaue Lokalisation ist abhängig von der Konstitution und kann auch pathologisch verlagert sein (siehe auch Hypertrophie). In der Regel findet man den Ort des Herzspitzenstoßes im Bereich zwischen der linken 5. und 6. Rippe (5. ICR, Interkostalraum), wenn man eine senkrechte Linie von der Mitte des Schlüsselbeins (Medioklavikularlinie) nach unten zieht.

Wir haben einen nach links verlagerten, hebenden, verbreiterten Herzspitzenstoß bei der Mitralstenose und bei der Mitralinsuffizienz. Dies kommt durch die hebende Aktion des rechten Ventrikels zustande, der ja gegen einen erhöhten Druck anarbeiten muss.

Donnerstag, September 14, 2006

Internet leider immer noch sehr langsam

Liebe Kollegen,
leider ist das Internet dieser Tage ziemlich langsam und ich hatte viele Störungen während der Aufnahmen.
Das kann aber nicht lange dauern, hat ja bisher auch immer geklappt.
Also, habt Geduld, es wird schon wieder besser.
Man kann sich die Aufnahmen aber dennoch ganz gut anhören.

Mittwoch, September 13, 2006

ONLINE LERNGRUPPE WIEDER AKTIV

Seite Montag, dem 11. September sind wir wieder ganz aktiv dabei.
Thema Herz-Kreislauf.
Pünktlich um 20 Uhr über www.onlinegruppe.com einloggen und mitmachen.

Mittwoch, September 06, 2006

Online Lerngruppe BIS Donnerstag OFFLINE

Hallo liebe Leute,
mein PC hat den Geist aufgegeben und ich werde wohl bis Donerstag abend offline sein.
Bitte versucht es Donnerstag abend um 20.15 in den raum zu kommen.

Mittwoch, August 30, 2006

Euler-Liljestrand-Mechanismus

Der Euler-Liljestrand-Mechanismus beschreibt den Zusammenhang zwischen der Belüftung (Ventilation) und der Durchblutung (Perfusion) der Lunge.
Nimmt die Ventilation in einem Teil der Lunge ab, führt das zu lokaler Hypoxieund zur reflektorischen Konstriktionder Lungengefäßein diesem Lungenabschnitt. Das ist vorteilhaft, denn so wird verhindert, dass Blut die Lunge passieren kann ohne oxygeniert zu werden (Shunt).
Wird aber ein größerer Bereich der Lunge auf diese Art schlechter passierbar, so führt das zur Drucksteigerung.
Unsere letzte Aufzeichnung findet ihr hier: 29.08.2006

Dienstag, August 29, 2006

Alkalose - Azidose

Im Zusammenhang mit den Nieren und den Lungen ist ganz besonders das Thema Azidose und Alkalose wichtig. Alle vier Organe sind stets bemüht den Blut- pH gleichmäßig auf 7,4 zu halten. Was im gewebe oder gar in den Zellen passiert bleibt häufig allein im Blickfeld der Naturheilkundler.
In unserer gestrigen Lernsession habe ich an einem Punkt im Zusammenhang mit der Lunge die künstliche Beatmung erwähnt. Diese wird bei respiratorischer Azidose, also im Zusammenhang mit der Lunge entstehender Blut-Übersäuerung angewandt. Hierbei wird dem Patienten hochfrequentig viel Luft mit nur wenig Sauerstoff gegeben. Dies soll zur verstärkten Abatmung von CO2 führen.

Freitag, August 25, 2006

Metabolisches Syndrom

Voraussetzung für das Vorhandensein des metabolischen Syndroms ist zunächst der Risikofaktor Adipositas bzw. vielmehr das Vorliegen einer bauchbetonten Adipositas. Kommen zum Risikofaktor Adipositas (oder auch Übergewicht) noch zwei der folgenden Risikofaktoren – Diabetes (Zuckerkrankheit), Fettstoffwechselstörungen (erhöhtes Cholesterin bzw. LDL) sowie Bluthochdruck – hinzu, besteht eine deutlich höhere Gefahr, im Laufe des Lebens eine Herz-Kreislauf-Erkrankung zu erleiden (und das ganz besonders durch die Ausbildung einer Arteriosklerose). Das Metabolische Syndrom liegt vor bei folgenden Faktoren Adipositas, Diabetes, Fettstoffwechselstörungen und Bluthochdruck.

Insulinresistenzsyndrom(noch nicht manifester Diabetes), Adipositas (Fettleibigkeit), Bluthochdruck und Fettstoffwechselstörungen treten selten unabhängig voneinander auf, stellen aber jeweils für sich erhöhte Risiken für das spätere Auftreten einer koronaren Herzkrankheit (KHK) dar.

Mittwoch, August 23, 2006

Morbus Addison, Glomerulonephritis, Bilirubin und Schüttelschaum

Da gab es wieder viele Fragen, die sich ergaben während unserer Lerngruppe gestern. Aufzeichnung hier: http://topforma.org/hp/220806.htm .
Z. B. wieder Mal zum Morbus Addison: Betrachten wir einmal die Beschwerden im Zusammenhang mit dem Mangel an Aldosteron: allgemeines Schwächegefühl, rasche Ermüdbarkeit, Gewichtsverlust, Anorexie (Appetitlosigkeit), Salzhunger (Verlangen nach salzigen Nahrungsmitteln!!!!!!!) Schwindel, niedriger Blutdruck mit Kollapsneigung.
Aldosteron resorbiert Salz und somit Wasser in den Körper zurück. Also kommt es beim Fehlen zu einem geringeren Blutvolumen.
Zu den anderen Themen hört euch doch einmal die Aufzeichnung an und lasst mir eure Kommentare in unserer Yahoo Group zukommen.

Montag, August 21, 2006

Diese Woche Nieren und Nierenerkrankungen

Am Wochenende hatte ich mal wieder Unterricht bei meinem Dozenten. Wir haben die Niere und deren Erkrankungen besprochen und da es sich doch um sehr komplexe Zusammenhänge handelt, habe ich am Ende gefragt: Und wie merke ich mir das am besten?
Als Antwort erhielt ich: Einfach auf eine Kassette sprechen und immer wieder anhören.

Na, und was machen wir hier?

Kommt diese Woche vorbei, macht mit, hört euch die Aufzeichnungen an, immer wieder.
So merkt ihr euch so komplizierte Dinge wie:
Hypertone Hyperhydratation und ihre Auswirkungen
Kalium-Wirkung
Calcium und sein Einfluss auf die physiologischen Abläufe
Säure-Basen Haushalt
und vieles mehr...

Freitag, August 18, 2006

Mindmaps zum einfachen Lernen

Der Vorteil von Mindmaps ist, dass man auf einfach Art umfangreiche Themen im langzeitgedächtnis ablegt.
Mindmaps enthalten das zu bearbeitende zentrale Thema in der Mitte des Blattes. Es wird möglichst genau formuliert und/oder als Bild dargestellt. Nach außen sind verschiedene Hauptäste (Hauptkapitel) mit weiteren Unterästen (Unterkapitel), die die dazugehörenden Informationen ranggerecht darstellen. Auf den Ästen steht immer nur ein Wort (Schlüsselwort). Bei der Erstellung sollen/können Farben und Bilder benutzt werden, um der kreativen Arbeitsweise des Gehirns gerecht zu werden, und um die Mindmap schneller lesen und überblicken zu können.
Ich habe ein sehr gutes kostenloses Programm zur Erstellung von Mindmaps hier gefunden:
Mindman
Fertige Mindmaps findet ihr in unserer Yahoo Group.

Mittwoch, August 16, 2006

Aufnahme verpfuscht...

Es ist mal wieder geschehen, die Aufnahme von gestern ist weg. Heute Abend, um 20.15 geht es weiter mit Fallbeispielen und Diagnoserätseln. Wird aufgenommen, versprochen.

Dienstag, August 15, 2006

Beispiel einer Erkrankung mit Protozoen: Amöbenruhr

Ich bin in der Aufnahme über die Aussage gestolpert, dass die Amöbenruhr sich erst Monate später bemerkbar machen kann.
Die Infektion erfolgt in der Regel durch die Aufnahme von Lebensmitteln, die mit Zysten, einer Entwicklungsform von Entamöba histolytica, verunreinigt sind. Diese Zysten werden mit dem Kot von erkrankten Personen ausgeschieden und können in der Außenwelt monatelang infektiös bleiben.
Im Darm entwickeln sich aus den Zysten entweder eine Minutaform oder eine Magnaform. Nur in der Magnaform kann Entamöba histolytica die Darmwand durchdringen und andere Organe befallen. In der Minutaform ist die Infektion meist symptomlos, jedoch werden Zysten ausgeschieden. Aus diesem Grund sind symptomlose Überträger sehr häufig. Es ist nicht bekannt, warum sich der Parasit in eine der beiden Formen entwickelt.
90 Prozent der Infektionen laufen ohne Symptome ab. Bei der symptomatischen Form kommt es nach zwei Wochen Inkubationszeit zu breiigen Durchfällen, Schmerzen im Unterbauch und Gewichtsverlust. Der Stuhl ist häufig mit Schleimfäden und Blut vermischt. Fieber tritt nur in 40 Prozent der Erkrankungen auf. In sehr seltenen Fällen entwickelt sich aus dieser akuten Infektion eine chronische Erkrankung mit wiederholten Durchfällen. In dieser Form kann die Infektion mit chronisch, entzündlichen Darmerkrankungen (Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn) verwechselt werden.
Selten werden innerhalb von Monaten andere Organe von der Magnaform befallen. Dabei kommt es am häufigsten zu einer Eiteransammlung in der Leber (Abszess). Diese Eiterbildung wird begleitet von Fieber und Schmerzen im rechten Oberbauch. Nur in einem Drittel der Fälle bestehen die Durchfälle weiter. In extrem seltenen Fällen können auch die Blase, das Gehirn oder das Herz befallen werden.
Die Aufnahme findet ihr hier: Aufnahme vom 14.August

Samstag, August 12, 2006

Rege Teilnahme und Kritik erwünscht

Jeden Samstag, wie auch heute, erhalten alle registrierten Teilnehmer der Online Lerngruppe die Aufzeichnungen der letzten Woche. Da keiner von uns Medizin-Student ist und wir uns alle noch in der Vorbereitung für die Prüfung befinden, kommt es auch zu Fehlern, die weder in der Aufzeichnung, noch in diesem Webblog berichtigt wurden. Manchmal ist es auch einfach Zeitmangel. Deshalb bitte ich jeden Teilnehmer oder Interessenten sich in unserer Yahoo-Group zu registrieren. Auf diese Art und Weise könnt ihr selber Berichtigungen an die Teilnehmer der Gruppe senden, bzw. solche von anderen erhalten. Eben, wie in einer echten Lerngruppe.
Austausch ist so wichtig! Hier könnt ihr euch bei der Yahoo-Group kostenlos anmelden:
Yahoo Gruppe Online Lerngruppe Heilpraktiker

Freitag, August 11, 2006

Infektionskrankheiten - Erreger und ihre Wirkung

Einmal von der Erreger-Seite aus betrachtet haben wir fast alle bakteriellen Infektionen besprochen: Hier klicken für die Aufnahme .
Und hier die lange Liste der Enterobakterien:
Alishewanella Alterococcus Aquamonas Aranicola Arsenophonus Azotivirga Candidatus Blochmannia Brenneria Buchnera Budvicia Buttiauxella Cedecea Citrobacter Dickeya Edwardsiella Enterobacter Erwinia, z. B.:Erwinia amylovora Escherichia, z. B.:Escherichia coli Ewingella Grimontella Hafnia Klebsiella, z. B.:Klebsiella pneumoniae Kluyvera Leclercia Leminorella Moellerella Morganella Obesumbacterium Pantoea Pectobacterium Candidatus Phlomobacter Photorhabdus Plesiomonas, z. B.:Plesiomonas shigelloides Pragia Proteus, z. B.:Proteus vulgaris Providencia Rahnella Raoultella Salmonella Samsonia Serratia, z. B.:Serratia marcescens Shigella Sodalis Tatumella Trabulsiella Wigglesworthia Xenorhabdus Yersinia, z. B.:Yersinia pestis Yokenella

Donnerstag, August 10, 2006

Fallbeispiele für den Heilpraktiker

Unter diesem Link findet ihr die Aufnahme einiger Fallbeispiele: Aufnahme vom 9. August 06 . Einfach die Fragestellung anhören, auf Pause klicken und dann in der Erklärung hinterher überprüfen, ob ihr es richtig wusstet.

Mittwoch, August 09, 2006

Unterschied zwischen Morbus und Syndrom

Wusstet ihr, welcher der Unterschied zwischen einem Morbus einem Syndrom ist? Ich nicht.

Handelt es sich um eine Krankheit, die durch eine Überproduktion (Hyper!) hervorgerufen wird so ist das Syndrom die Primärerkrankung und der Morbus die Sekundärerkrankung.

-Denken wir also z. B. an eine Überproduktion von Cortisol. Hier gibt es entweder das Cushing-Syndrom oder den M. Cushing.
Mit Morbus Cushing bezeichnet man eine Erkrankung, bei der von der Hirnanhangsdrüse zu viel ACTH produziert wird, wodurch es zu einer vermehrten Stimulation der Nebennierenrinde und als Folge davon zu einer übermäßigen Cortisolproduktion kommt. Die dadurch verursachten Krankheitserscheinungen, die Cushing-Syndrom genannt werden, sind die gleichen wie bei einem erhöhten Cortisolspiegel aus anderen Gründen.

Handelt es sich um eine Unterproduktion (Hypo!) so ist es genau andersherum. Der Morbus ist primär, das Syndrom sekundär.

-Denken wir an eine Unterproduktion von Cortisol kommen wir zum M. Addison.
Beim Morbus Addison handelt es sich um eine Unterfunktion der Nebennierenrinde.
Kommt es sekundär zu einer Unterfunktion der Nebennierenrinde, ist es ein Addison Syndrom
(Addison-Schilder-Syndrom oder Adrenoleukodystrophie)

Dienstag, August 08, 2006

Von Interleukin, Interferron und anderen Zytokinen

Hier zähle ich mal die verschiedenen Zytokine auf, die also als Immunbotenstoffe arbeiten.
Interleukin 1:
Bildungsorte sind Makrophagen, B- und T-Zellen, Natürliche Killerzellen (NK), Gliazellen, Hautzellen
Es induziert die Differenzierung von B-Zellen und Plasmazellen, fördert NK- und Makrophagenaktivität, alarmiert Helferzellen, lockt neutrophile Granulozyten an, erzeugt Fieber

Interleukin 2
Bildungsorte sind aktivierte T-Zellen
Es induziert Vermehrung und Differenzierung von B- und T-Zellen, induziert Lymphkinproduktion in T-Zellen, erhöht Monozytenaggressivität, aktiviert Killerzellen

Interleukin 4
Ebenfalls aus aktivierten T-Zellen
Es ist ein Wachstumsfaktor für B-Zellen, fördert IgG- und IgE-Produktion, fördert Expression von MHC II auf B-Zellen, aktiviert zytotoxische T-Zellen(T-Killerzellen)

Interleukin 5
Stammt aus T-Zellen
fördert Immunglobulinsekretion und Differenzierung von Esosinophilen

Interleutkin 6
aus Monozyten, Lymphozyten
Wachstumsfaktor für Plasmazellen

Beta-Interferon
aus Leukozyten, Fibroblasten
Dämpfung der Immunantwort

Gamma-Interferon
aus T-Zellen, Natürliche Killerzellen (NK)
steigert die NK- und Makrophagen-Aktivität, vermehrt B-Zellen, fördert die Abwehrbereitschaft von Körperzellen gegenüber Viren

Tumor- Nekrose- Faktor (TNF)
ausMakrophagen, T-Zellen
aktiviert B- und T-Zellen, Granulozyten und Makrophagen, zerstört Tumorzellen, erzeugt Fieber

Freitag, August 04, 2006

Von Gonokokken, Plasmodien und Trichomonaden

Alle die, die durch beharrliches Suchen nach der letzten Aufzeichnung von gestern diesen Blog gefunden haben erhalten zur Belohnung auch den Link dazu: http://www.yorgovista.com/videoarchive/video.cfm?filename=16-127.flv
Wer sich das anhört, weiss auch gegen Ende des sonst guten Calls, warum ich das nicht auf meine Website stelle...

Mittwoch, August 02, 2006

Schneeballknirschen und Lederknarren

Bei einer Tuberkulose kann es zu einer Pleuritis Sicca kommen, einer trockenen Brustfellentzündung mit dem typischen Lederknarren.
Das Schneeballknirschen kommt beim Mediastinalemphysem vor (laut Pschyrembel). Das Mediastinum ist der Raum zwischen den Lungenflügeln, es wird auch Mittelfell genannt. Beim Emphysem ist hier Luft in das Bindegewebe des Mediastinums eingedrungen, meist durch verletzung von Luftröhre, Bronchien oder Speiseröhre.
Die Aufzeichnung von gestern über Infektionskrankheiten könnt ihr hier finden: www.onlinegruppe.com wo wir täglich die Aufzeichnungen vom Vortag hochladen.
Einfach registrieren und ihr erhaltet wöchentlich eine Mail mit allen Aufzeichnungen der Woche.
Mitmachen ist natürlich noch besser.

Dienstag, August 01, 2006

Viren, Bakterien und andere Krankheitserreger

Eine tolle Seite zum Thema Mikrobiologie: Zytologie-Online.
Und dies die Klärung zu Endo- und Exotoxinen:
Ektotoxine (auch Exotoxine) sind von Bakterien abgesonderte Giftstoffe, gegen die der Wirtskörper Gegengifte (Antitoxine) bilden kann. Der Begriff leitet sich vom griechischen ekto = außen und toxin = Gift ab, das Gift "verläßt" also das Bakterium (im Gegensatz zum Endotoxin).
Endotoxine sind eine Klasse biochemischer Stoffe. Sie sind Zerfallsprodukte von Bakterien, die im Menschen zahlreiche physiologische Reaktionen auslösen können. Endotoxine sind Bestandteil der äußeren Zellwand (OM = outer membrane) von gramnegativen Bakterien. Endotoxine werden vorranging bei der Zelllyse frei, aber im Gegensatz zu Enterotoxinen oder Exotoxinen nicht kontinuierlich von lebenden Bakterien ins umgebende Medium abgegeben.
Enterotoxin (griechisch von enteron = Darm und toxíne = giftig) ist ein Gift, welches den Darm angreift und oft Verursacher von Gastroenteritis ist.

Freitag, Juli 28, 2006

Stoffwechselerkrankungen: Diabetes und Gicht

Hier die Aufzeichnung von gestern: Lerngruppensession vom 27. Juli 2006.
Wie Eva gestern noch einmal so schön zusammenfasste kann man 2 Formen des hyperglykämischen Komas unterscheiden:
1. Beim Typ 1 Diabetiker kommt es dabei zu der Ketazidose mit Kussmaulatmung.
2. Beim Typ 2 Diabetiker haben wir eher den Zustand des osmotischen Ungleichgewichts.Hier gibt es nicht den typischen Apfelgeruch und die vertiefte Atmung, wie bei dem anderen Typus.
Beides sind allerdings Notfälle, es kommt zur Austrockung mit stehenden Hautfalten.
Volumen muss bei beiden gegeben werden, das heisst es muss der Flüssigkeitsverlust ersetzt werden.

Donnerstag, Juli 27, 2006

Diabetes: Klassifikation nach WHO

Eigentlich fand ich immer, dass die Einteiling des Diabetes in 4 Gruppen genügte:
Typ 1 - absoluter Insulinmangel
Typ2 - relativer Insulinmangel
Andere Diabetestypen mit bekannten Ursachen (auch sekundärer Diabetes)
Gestationsdiabetes

Nun gibt es aber noch einige wichtige Ergänzungen nach denen in der Prüfung ebenfalls gefragt werden kann.
Hier findet ihr mehr Info dazu: Diabetes Klassifikation und Definition

Mittwoch, Juli 26, 2006

Alkohol- und Drogenabhängigkeit

Gestrige Aufzeichnung: Hier klicken . Bitte seht euch auch gleichzeitig diese sehr gute Seite an, die Aufklärung gibt: Süchtig machende Substanzen . Wegen der Hitze war es zu einigen Verwirrungen gekommen. Heroin und andere Opiate stimulieren den Parasysmpathikus: Heroinrausch= stecknadelroße Pupillen.

Dienstag, Juli 25, 2006

Erkrankungen Leber/Galle/Pankreas

Begriffserklärungen aus der letzten Lerngruppensession, die auf www.onlinegruppe.com zu anzuhören ist.
Porzellangallenblase: hier kommt es bei der chronischen Gallenblasenentzündung zu Einlagerung von Kalkschollen.

Bronzefärbung der Haut bei: Eisenspeicherkrankheit (Hämochromatose), Kupferspeicherkrankheit (M. Wilson) und bei Morbus Addison (durch vermehrte Ausschüttung von MSH (Melanin)).

Bei erhöhter Zufuhr von Provitamin A kann es zum Carotinikterus kommen, bes. Handinnenflächen, Nase und Fußsohlen sind gelb gefärbt. Das kann aber auch beim nephrotischen Syndrom vorkommen und bei Schilddrüsenunterfunktion vorkommen, durch verminderte Ausscheidung der Carotinoide.

Sonntag, Juli 23, 2006

Morbus Meulengracht

Krankheitsursache ist eine angeborene Stoffwechselstörung der Leber.

Die Ursache für die Krankheit findet sich im Prozess des Hämoglobinabbaus:
Bei Morbus Meulengracht-Patienten ist die Aufnahme des unkonjugierten Bilirubins gestört.

Als Symptom treten gelb gefärbte Haut und Augen auf. Bei den Patienten kann es zwischen dem 15. und 40. Lebensjahr schubweise zu Bauchkrämpfen und Verdauungstörungen kommen. Dies betrifft vor allem dünne Patienten nach Alkohol- oder Nikotinkonsum. Insbesondere Hunger und Fasten sind Auslöser von Beschwerden und unbedingt zu vermeiden, was im Gegensatz zu anderen Verdauungsstörungen steht. Zudem werden Blähungen, unspezifische Bauchschmerzen und Hautausschlag gelegentlich als Folgen der Krankheit angegeben. Unverträglichkeit von Alkohol, Nikotin (auch Passivrauchen), Hunger und Stress. Nach Alkohol- oder Nikotingenuss kommt es zu einer Erhöhung des Bilirubinwertes, was mit einer verstärkten Gelbfärbung der Augen und Haut einhergeht, Fatigue (Erschöpfungsform), Unwohlsein, Übelkeit, manchmal Erbrechen können die Folge sein.

Der Gallesalzspiegel und andere Leberwerte sind üblicherweise normal, wodurch kein Hautjucken auftritt wie bei anderen Erkrankungen, die mit einer Gelbfärbung der Haut einhergehen.

Freitag, Juli 21, 2006

Was ist noch einmal Hyaloronsäure?

Wie kam ich darauf die Glukuronsäure mit der Hyaluronsäure zu verwechseln? (Lifemitschnitt)

Sicher weil die Glukuronsäure Bestandteil der Hyaluronsäure ist, die wiederum die Kittsubstanz im Zwischenzellrum des Bindegewebes bildet. Wird auch in der Schönheitschirurgie zur Glättung von Falten eingesetzt.

Die Glukuronsäure konjugiert in der Leber das Bilirubin, macht es also wasserlöslich und das nennt man Biotransformation.

Biotransformation:
Während des physiologischen Stoffwechsels des Körpers fallen immer wieder Substanzen an, die nicht direkt über den Harn oder den Faeces ausgeschieden werden können. Meist sind diese Stoffe (Gallenfarbstoffe, Seroidhormone) lipophil, d. h. kaum bis gar nicht wasserlöslich. Darüber hinaus nimmt der Organismus Fremdstoffe aus der Natur mit der Nahrung auf (Xenobiotika), oder vom Menschen synthetisierte Substanzen (hauptsächlich Medikamente, Drogen, Konservierungsmittel, Pestizide, etc.)
Eine Ansammlung (Akkumulation) dieser Substanzen im Körper wäre fatal und letztendlich tödlich. Um diese Substanzen in eine ausscheidbare Form zu überführen sind viele Gewebe, vor allem aber die Leber, zur Biotransformation fähig.

Donnerstag, Juli 20, 2006

Fallbeispiele

Wir haben gestern zwei Fallbeispiele besprochen:http://www.yorgovista.com/videoarchive/video.cfm?filename=16-390.flv (Audio(Video-Aufnahme)
Dabei sind folgende Fragen aufgetaucht:

Nystagmus:
Augenzittern, unwillkürliche, rhythmische, okuläre Oszillationen

Meningitis-Zeichen:
1. Positives Brudzinsky-Nackenzeichen: Der Patient liegt flach, beim passiven Anheben des Kopfes reagiert er mit Beugung im Hüft- und Knie-Gelenk.
2. Positives Lasègue-Zeichen: Der Patient liegt flach, das Anheben des gestreckten Beines führt zu Schmerzen im Rücken bei Meningitis, bzw. zu Schmerz in Gesäß und Oberschenkel der erkrankten Seite bei Bandscheibenvorfall.
3. Positives Kernig-Zeichen: Der sitzende Patient kann das Bein nicht aktiv im Kniegelenk strecken.
4. Kniekussphänomen: Der Patient kann nicht mit dem Mund seine angewinkelten Knie berühren.
5. Schmerzhafte Nervenaustrittspunkte: schmerzhafte Punkte bes. des N. Trigeminus

Kleinhirn-Zeichen:
1. Rumpfataxie, Fallneigung beim ruhigen Stehen
2. Stand- und Gangataxie: breiter Gang, Schwanken im Stehen beim Augenschließen
3. Finger-Nase-Versuch klappt nicht
4. Knie-Hacken-Versuch klappt nicht, Hacke auf Knie und dann am Scheinbein runterstreichen
5. Rebound-Phänomen: Patient soll den Unterarm des Behandlers mit beiden Armen nach vorn wegdrücken. Nimmt man den Unterarm plötzlich weg, so schlagen die Arme nach oben aus, statt wie beim Gesunden abzufedern.

Mittwoch, Juli 19, 2006

Die Leber - Funktion und Aufbau

Auf www.onlinegruppe.com befindet sich die Aufnahme der gestrigen Lerngruppensession.
Einige Klärungen:
1. Die Blutmenge eines Menschen beträgt ca. 1/12 seines Körpergewichtes. Ein 70 kg schwerer Mann hat 5-6 Liter Blut. 20% davon befinden sich in der Leber: 1-1,2 l. Bei Stauungsleber durch Rechtsherzinsuffizienz kann das deutlich mehr sein.
2. Das Cholesterin stammt einerseits aus der Nahrung und wird aus dem Darm in die Leber zur Weiterverarbeitung transportiert. Andererseits kann die Leber auch Cholesterol neu bilden. Das Cholesterol ist wichtig für den Bau von Zellmembranen, Myelinscheiden, Lipoproteinen, und ist Ausgangsstoff für den Bau von Steroidhormonen wie Östrogen, Testosteron, Aldosteron, Cortisol. Ausserdem ist das Cholesterol Bestandteil der Gallensäuren.
3. Zu den B-Lymphozyten: Die B-Lymphozyten machen keine Phagozytose. Die Phagozyten, Makro- und Mikrophagen, präsentieren den T-Lymphozyten was sie gefressen haben, diese beauftragen dann die B-Lymphozyten, Antikörper herzustellen. Sind Fremdzellen mit Antikörpern besetzt, regt das die Makrophagen zu verstärkter Phagozytose an.
Wieder einmal Zusammenspiel und gegenseitige Stimulation.

Wie das auch hier bei uns in der Lerngruppe ist. Richtet euch mit Fragen an mich, wenn ihr Schwierigkeiten habt, teilzunehmen.

Aufzeichnung der letzten Lerngruppen Sessions auf unserer Website »www.onlinegruppe.com
Annette Di Fausto
Topforma Team
Tel: 04102-604883
www.onlinegruppe.com
Mail: annette@onlinegruppe.com

Dienstag, Juli 18, 2006

Verdauungsorgane: Untersuchung und Diagnose

Ich habe heute diesen Blog auf Blogger.com übertragen, weil mein anderes Programm kein RSS Feed hat. Die alten Einträge findet ihr weiterhin auf http://weblog.onlinegruppe.com

Dies kurze Tutorial erleichtert das Mitmachen bei uns in der Online Lerngruppe:»Tutorial

Hört euch die Audio/Video-Aufzeichnung auf unserer Website an.
Es gibt fünf Ursachen für einen aufgetriebenen Bauch:
Fünf-Finger-Regel:
-Fäzes (Kotmassen)
-Fett (Übergewicht)
-Fetus (Schwangerschaft)
-Flatus (Blähungen)
-Flüssigkeit (Aszites)

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Annette Di Fausto
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